Mangels genügend Plättchen kamen verschiedene Alternativen zur Anwendung.

Junge Turner dominieren das Chlaus-Lotto

Neben einem feinen Nachtessen steht am Chlaushock des Turnvereins Niederurnen ein amüsanter Lottomatch im Vordergrund. Trotz raffinierten Spieltechniken können sich die älteren Turner nicht gegen die jüngere Konkurrenz durchsetzen.

Wer kennt sie nicht – die beliebten Lotto-Veranstaltungen mit mehreren hundert Teilnehmern, vielen Maskottchen, grandiosen Preisen und einem Spielleiter, der die Gewinnzahlen mit prägnanter Stimme verkündet? Vor über 20 Jahren war der Turnverein Niederurnen letztmals Mitorganisator eines solchen Lottomatches.

Anfang Dezember gab es nun ein kleines Revival: Obwohl beim Chlaushock-Lotto das Teilnehmerfeld viel kleiner war, keine Räuberkarten zur Verfügung standen, viel weniger Rauch in der Luft lag und nur drei anstatt sechzehn Runden gespielt wurden, war es das Highlight dieses gemütlichen Abends. Der vereinseigene Spielleiter imitierte sein Idol perfekt. Je älter die Turner, desto ausgeklügelter waren die Techniken zum Abdecken der gezogenen Zahlen. Doch das nützte alles nichts. Am meisten Glück hatten zwei junge Turner, welche sich über drei schöne Preise erfreuen durften. Je ein Gutschein für das Niederurner Pub – gespickt mit einer Naturalgabe und einer kleinen Überraschung.

Diesen spielerischen Teil und die vorausgegangene Verköstigung durch die Smokerei mussten sich die Niederurner Turner allerdings zuerst verdienen. Nach der Besammlung beim Bühlschulhaus versuchte das OK, die Turner mit einem stündigen Gang durchs Dorf auf eine falsche Fährte zu locken. Denn wie immer war der Ort der Durchführung ein gut gehütetes Geheimnis. Nach einem Zwischenstopp beim Maschinenhaus, wo ein feiner Apéro mit Marroni und Glühwein wartete, löste sich das Rätsel langsam auf und die 20 Turner trafen wohlbehalten im Chlaushock-Lokal an der Feldstrasse ein.

Herzlichen Dank den Organisatoren für den schönen Abend im Kreise der Turnfamilie.

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